Hergé meets Lovecraft

Ich bin auf Murray Groat aufmerksam geworden durch boingboing.

Hergé hat Tim und Haddock mit übernatürlichen oder zumindest überirdischen Phänomenen konfrontiert: Ufos und alte Tempel („Flug 715 nach Sidney“), eine riesige Meteorinsel in der Arktis („Der geheimnisvolle Stern“), Kugelblitze und alte Flüche („Die sieben Kristallkugeln“), außersinnliche Wahrnehmung und Yetis („Tim in Tibet“). Teilweise lesen sich die Comics wie Akte-X-Folgen, wunderbar dargestellt in der kennzeichnenden ligne claire des großen Hergé.

Murray Groat hat vier sieben fantastische Cover mit fiktiven Bänden der „Tim und Struppi“-Reihe erstellt. Wäre es nicht großartig, wenn Hergé tatäschlich Tim, Struppi und Kapitän Haddock die Untiefen des Cthulhu-Mythos erkunden hätte lassen? Oder wie ein Leser des Boingboing-Blogs es ausdrückt: „Tausend teuflische Tentakeln, Tim!“

Meine erste eigene Interpretation in dieser Richtung, „The Mask of the Dreamer“, als Hommage an Lovecraft und Hergé…

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Published in: on November 23, 2010 at 1:46 am  Schreibe einen Kommentar  

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